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Zu schön um wahe zu sein... (5.7.2000)

...ist die Nachricht, die ich am 14.6.2000 der Kleinen Zeitung entnahm: "Ein Schweizer Bahnbetreiber zeigt angeblich großes Interesse an der Nostalgiebahn."

Diese Nachricht wäre wirklich nur allzuschön, nur ist sie offensichtlich leider so nicht richtig. Ich habe noch keinen getroffen, der den Verein zur Rettung der Thörlerbahn kennt. Auch der Obmann des ehemaligen Vereins Thörlerbahn weiß nichts von diesem Verein.

Richtig ist an diesem Artikel eigentlich nur eines: Es gibt Eisenbahnfreunde, die noch eine kleine Chance, die Bahn wieder zum Leben zu erwecken, darin sehen, einen Sponsor zu finden und deshalb auf der Suche nach ihm sind. Aber ob dies erfolgreich ist und wenn doch, die Behörden mitspielen und eine Wiederinbetriebname erlauben, ist derzeit noch mehr als fraglich.

Sollte sich dennoch eine Chance ergeben, werden Sie es hier lesen können!

Ihr Oskar


Hallo, es soll weitergehen! (25.6.2000)

Irgendwann hatte ich mal geschrieben, mit dem Ende der Thörlerbahn stelle ich auch diese Seite ein. Und irgendwie hatte ich auch keine Lust mehr, nachdem ich dieses mühevolle, ratenweise Sterben der Bahn mitverfolgen mußte. Aber das geht ja nicht, brauchen doch auch andere Bahnen in der Steiermark ihre Unterstützung. Und mal ganz ehrlich gesagt, auch wenn es die Feistritztalbahn derzeit mal geschafft hat zu überleben, wer weiß wie lange? Ein abschreckendes Beispiel ist die Mariazellerbahn, wie bei Ronny nachzulesen.

Also eine gute Nachricht an alle Freunde meiner kleinen Eisenbahnseite, es geht weiter. Allerdings werde ich die Seite ein wenig umbauen. Es wird in diesem Sinne keine so deutliche Trennung zwischen Feistritztal- und Thörlerbahn mehr geben. Die Seiten der Thörlerbahn bleibt bis auf weiteres als Mahnmal unverändert und nicht mehr Upgedated im Netz stehen, und die Seite der Feistritztalbahn soll sich in Zukunft nur mit allgemeinen Beschreibungen der Bahn befassen. Aktuelle Informationen, und Plaudereien gibt es in Zukunft hier auf meiner Hauptseite, die ich zu mehr ausbauen will, als nur zu einer Verbindungsseite. Auch hat mir mein Provider inzwischen ein Forum angeboten, wäre sicher auch eine interessante Sache...

Also, liebe Eisenbahnfreunde, Ihr seht es wird weitergehen! Der Umbau wird sicher noch einige Zeit brauchen, aber ich hoffe, Euch auch in Zukunft erfolgreich informieren und unterhalten zu können. Und da gibt es ja noch andere schöne Strecken in der Steiermark, Mixnitz St. Erhardt, um nur eine zu nennen. Zwar fährt man dort elektrisch (Diese Bahn war von Anfang an elektrifiziert) aber auch sie wäre einen Besuch wert, wenn es Nostalgiezüge gäbe. Aber wer weiß?...

In diesem Sinne, viel Vorfreude auf viele schöne Fahrten mit dem Bummelzug, Euer Oskar


Ein gutes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2000! (7.1.2000)

Nun haben wir es doch ohne größere Probleme geschafft, das Jahr 2000 zu erreichen. Nun ja eigentlich sollte es kein Problem sein, Dampfloks sind ja bekanntlich vom Y2K-Problem nicht betroffen.

Na ganz so stimmt das leider nict, unsere gute alte Thörl mußte ja einem Radlweg weichen, der, wenn überhaupt erst in einigen Jahren gebaut wird. Da stellt sich doch die Frage, ob manchmal Vortschritt nicht gleich Rückschritt ist?

Anderorts macht man es gerade umgekehrt und erklärt Rückschritt zu Fortschritt. Wie soll man es sich sonst erklären, daß man solche rückständige Verkehrsmittel wie Schmalspurbahnen (und noch dazu mit Dampfbetrieb) am Leben erhält statt moderene Radlwege auf die Trasse zu bauen. Und ekligerweise haben diese Bahnen auch noch Erfolg und sind ein Fortschritt für den Tourismus. Nein, Feistritztalbahn, Stainzerbahn, Zillertalbahn oder was auch immer als Zugpferd für den Tourismus herumdampft ist sicher kein Vorbild für die Politker im Thörlergraben, sondern eher die Lokalbahn Salzburg-Bad Ischl.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Jahr 2000, zwar um eine der schönsten Bahnen Österreichs ärmer, aber mit viel Vorfreude auf schöne Fahrten weiter bei der Feistritztalbahn, der Stainzerbahn oder wo auch immer. Die Gegend rund um Kapfenberg, Afflenz, Thörl und Seewiesen wird für Eisenbahnfreunde sicher nicht mehr ein Reiseziel sein!

In diesem Sinne Gut Dampf, Euer Oskar


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