Ode auf die Thörler Bahn:

Zurück

Ein kleines Abschiedsgedicht!?

Liebe, kleine Thörlerbahn,
es ist vorbei, du darfst nicht fahrn.
In dieser Zeit da ist kein Platz
für einen wirklich alten Schatz!
Heißes Wasser ist modern,
doch Tradition hat keiner gern!

Liebe Thörl, du muß jetzt gehn,
man wird dich im Museum sehn,
ohne Dampf und abgestellt...
ach so kalt ist unsre Welt.

Eine breite Straße muß nun her
(da passiert dann auch viel mehr),
da ist für dich dann nicht mehr Platz,
darum Servus, lieber Schatz.

A da ist eine Fabrik,
die vollendet dein Geschick,
Tore sind ihr nicht geheuer,
das macht das ganze extra teuer!

"Keiner" hat das Ziel erreicht
weil die Bahn nun endlich weicht;
Es ist aus, es ist vorbei,
"Keiner" ist es einerlei!

Liebe Freunde einer Bahn,
sie wird auch woanders fahrn.
Einen Tip kann ich hier geben;
dort gibt es vieles zu erleben:

Fahrt nach Weiz, ein wenig südlich,
dort ist es auch so ganz gemütlich,
von Weiz nach Birkfeld wird gedampft,
man sieht es dort ganz unverkramft.
Den Wert der Bahn hat man erkannt,
das gibt es noch im Steirerland!
Auch der Urlaub ist dort schön,
man muß nicht nur ins Mürztal gehn!

DOCH:

Wunder solls bisweilen geh´m,
Fazit: hoffen, weitersehn!

Oskar Sembach

Weiterverbreitung dieses Gedichtes ist in unveränderter Form und mit Quellenangabe nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht!
Einzige Bedingung: kurze E-Mail an mich.


Webmaster: Oskar Sembach, Entenseestr. 13, D-90607 Rückersdorf, Sponsored by: